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 |  |  |  | Kall, 05. Mai 2005 |
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Der Schuldenstand ist in der "Ära Kaiser" von 13,8 Millionen Euro Ende 1999 um 55% auf 21,5 Millionen Euro bis Ende 2004 gestiegen.
Die Pro-Kopf-verschuldung ist im gleichen Zeitraum von 1.197 Euro auf 1.795 Euro angewachsen.
Ende 2005 wird sich die Pro-Kopf-Verschuldung auf 1.835 Euro erhöhen. Das entspricht einem prognostizierten Schuldenstand von 22.3 Millionen.
Außerdem wird die Gemeinde Kall fast alle Rücklagen aufgebraucht haben. Sie ist nach dem bisherigen Plan gezwungen, Grundvermögen in Höhe von mehr als einer halben Million Euro zu verkaufen! Werte, die dann ein für allemal für die nachfolgenden Generationen verfrühstückt sind.
Was das mit nachhaltiger Haushaltsführung zu tun hat, bleibt das Geheimnis des Bürgermeisters. Sicher, die Zeiten sind nicht einfach für die kommunalen Haushalte. Aber immer nur die Schuld Richtung Berlin und Düsseldorf zu schieben, das reicht einfach nicht! Hauptverursacher ist der Kreis Euskirchen mit dem CDU-Landrat Rosenke an der Spitze. Und das, was sich heute dort an Finanzkatastrophe abzeichnet, dürfte nach Einschätzung vieler nur die Spitze des Eisberges sein.
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