In Großstädten sinken Sozialhilfeempfängerzahlen drastisch
Hartz-IV-Gesetze entlasten die kommunalen Haushalte
Änderung in der statistischen Zuordnung
Im Zusammenhang mit der sog. „Hartz-IV-Gesetzgebung“ wurden die Zuständigkeiten für erwerbsfähige Sozialhilfeempfänger/innen auf die Bundesagentur für Arbeit und damit den Bund übertragen. Dies hat in Großstädten nach ersten statistischen Übersichten Rückgängen bei der Zahl der Sozialhilfe- empfänger/innen von durchgängig über 90%, ja zum Teil von bis zu 98% geführt. Nicht zuletzt diesem Umstand ist es geschuldet, dass die Arbeitslosenstatistik bisher nicht bei der Bundesagentur geführte Personen erfasst und es damit zu einem Anstieg der Arbeits- losenzahl gekommen ist. Für die Gemeinde Kall sind diese Kennziffern – wenn bereits erhoben - bisher nicht bekannt gemacht worden. Diese Zahlen sind aber für die politische Arbeit vor Ort unverzichtbar. Om Zusammenhang mit der noch zu führenden Diskussion um die Sozialraumanalyse für die Gemeinde Kall werden diese Zahlen dringend benötigt.