Eingang: Herzlich willkommen!
SPD-Ratsfraktion
Informationen der SPD-Ratsfraktion
Martin Schulz - für unsere Region im Europäischen Parlament
Die Direktkandidaten der SPD für die Kommunalwahl 2009 stellen sich vor
SPD-Ortsverein Kall - Vorstand
Mitmachen und weiter empfehlen - Danke!
E-Mails - zu uns!!
Meldungsarchiv
Sitemap
Interne Suchmaschine
RSS-Feed
Impressionen
www.spdkall.de
Meldung:
Kall, 19. Mai 2006
Erhard Sohn, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion:
Vorschläge der SPD sind ein Anfang für das Gestalten der Zu­kunft!
Haushaltsentwurf des Bürgermeisters ist Verwalten mit Instrumentarien der Vergangenheit

Erhard Sohn - Zukunft muss man wollen
Erhard Sohn arbeitete die Defizite des Haushaltsentwurfes heraus
Haushaltsrede der SPD-Fraktion
gehalten vom Vorsitzenden, Erhard Sohn, am 18.5.2006

- es gilt das gesprochene Wort -


Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,

wir beraten mit dem Haushalt 2006 zum zweiten Mal einen äußerst problematischen Verwaltungshaushalt, der wie in 2005 nur durch erhebliche Vermögensveräußerungen gedeckt werden kann.

In 2006 geht es immerhin um rd. eine halbe Million Euro Verwaltungsausgaben, für deren Deckung keine entsprechenden Verwaltungseinnahmen mehr gegenüber stehen. Das heißt im Klartext: ein nicht gerade unwesentlicher Teil der laufenden Personalkosten, Zinsen und Sachkosten können nur durch Grundstücksveräußerungen ausgeglichen werden. Ein Ende dieser desolaten Haushaltslage ist erschreckenderweise auch in den nächsten Jahren nicht in Sicht.

Das Aufstellen eines Haushaltssicherungskonzeptes konnte zwar so für 2005 und 2006 vermieden werden. Einige Haushaltsansätze 2006 und deren Realisierung sind aber mit mehr als deutlichen Fragezei­chen zu versehen. Ich spreche hier insbesondere die zum Defizitaus­gleich vorgesehenen Grundstücksveräußerungen an.

Grundstücksveräußerungen in einer derartigen Größenordnung können und dürfen nicht über Jahre der einzige Weg für Haushalts­konsolidierungen sein.

Land verkauft man nur einmal. Logisch, wenn man kein Land mehr besitzt, kann man auch keins mehr verkaufen.

Wenn dennoch Vermögensveräußerungen als vermeintlicher Ausweg in diesem Jahr genutzt werden sollen, kann es sich nach unserem Da­fürhalten nur um für die Gemeinde entbehrliches oder unrentables Vermögen handeln. Da uns der Forst seit Jahrzehnten nur Defizite einbringt, sind diesbezügliche Veräußerungen noch am ehesten ver­nünftig und vertretbar. Der Wald wird auch nach der Veräußerung für die Bevölkerung noch vorhanden und begehbar sein.

Allerdings wird die Veräußerung von Wald unter Mitverkaufs von Eigenjadbezirken noch schwer genug werden. Viele Kommunen mit Waldbesitz befinden sich in der gleichen desolaten Finanzlage. Das drückt die Nachfrage und auch den Preis. Eine Veräußerung um jeden Preis kann sicherlich das Ziel sein.

Die Veräußerung landwirtschaftlicher Grundstücke muss wegen ih­rer immer größer werdenden Bedeutung als Ausgleichs- oder Tausch­flächen bis auf sinnvolle Ausnahmen (z.B. Arrondierungsverkäufe) vermieden werden.

Obwohl unsere Verwaltungshaushalte seit Jahren strukturell kranken und die finanzielle Misere sich in den nächsten Jahren noch tendenziell verstärkt, haben der Bürgermeister und Verwaltung keine Gegenma­ßen entwickelt. Seitens der CDU waren und sind eh keine wirksamen Vorschläge zu erwarten – dies sieht man ganz deutlich an deren küm­merlichen Haushaltsänderungsanträgen.

Wir sind im Hinblick auf die Entscheidungsbeschneidungen nicht für ein Abgleiten in die Haushaltssicherung.

Wir hätten gleichwohl erwartet, dass der Bürgermeister mit seiner Verwaltung auf Basis der stringenten Regelungen der Haushaltssicherung ein intern anzuwendendes Haushaltssicherungskonzept oder Konsolidierungsprogramm dem Rat vorgelegt hätte, das mit­telfristig Wege aus der defizitären Lage aufgezeigt hätten; zu­mindest in Ansätzen.

Dies ist leider nicht geschehen. Es hätte allerdings auch den Mut für unpopuläre Maßnahmen abverlangt. Jedem Kommunalpolitiker ist klar, dass wirksame Strukurveränderungen in hohem Maße von einer vor- und mitdenkenden aber auch mitarbeitenden Verwaltung abhängig sind.

Man hat den Eindruck, das sich der Bürgermeister noch so bis zum voraussichtlichen Ende seiner Amtszeit in 2007 durchlancieren will und zwar nach der Devise: „damit kann sich mein Nachfolger rum­schlagen“ oder aber auch „ nach mir die Sintflut“. Der Bürgermeis­ter wird in finanzieller Hinsicht kein gut bestelltes Haus hin­terlassen.

Dabei tröstet auch nicht, dass es anderen Kommunen nicht besser oder noch schlechter geht.

Die Schuldenentwicklung in un­serer Gemeinde ist ebenso besorgniserregend. Während der „Kaiserzeit“ sind die Schulden von 13,7 Millionen Euro Ende 1999 auf 21,3 Millionen Euro Ende 2005 angestiegen. Zum 31.12.2006 steigen die prognostizierten Schulden nochmals um 1,7 Millionen auf rd. 23 Millionen Euro.

Herr Bürgermeister, jetzt kommen sie bitte nicht wieder mit der These, ihr habt doch die meisten Beschlüsse mitgetragen. Schauen sie nach, wie vielen Haushaltsvorlagen wir in der Vergangenheit nicht zuge­stimmt haben.

So, wie Sie und die CDU mit ihrer Mehrheit in Kall gewirtschaftet haben, kann es nicht weitergehen. Unsere Enkel werden ansons­ten eine kräftig versalzene Suppe auszulöffeln haben.

Weiters Abwarten auf fremde Hilfe bringt nichts. Wir müssen selbst agieren. Firmen und Familien können dauerhaft auch nicht mehr aus­geben, als sie einnehmen, ansonsten folgt zwangsläufig die Insolvenz.

Den Gürtel enger schnallen, bedeutet auch für unsere Gemeinde, sich von lieb und teuer gewordenen Gewohnheiten zu trennen und ein­schneidende Maßnahmen hinzunehmen. Wir gehen davon aus, dass der Bürger bei derart desolater Finanzsituation Verständnis für Minderungen von Standards aufbringt, wenn konsequenter und am richtigen Ort gespart wird.

Die SPD hat sich in den Haushaltsberatungen zwangsläufig mit der Entwicklung der Personalkosten befasst, neben der Kreisumlage mit 4,8 Millionen Euro (rd. ¼ unserer Gesamtausgaben) der zweitgröß­te Kostenblock. Entlassungen sind für uns kein Thema, Auf Dauer gesehen können wir uns aber bei den uns zur Verfügung stehenden Einnahmen keine Personalkostensteigerungen mehr leisten. Im Gegenteil, wir müssen die betreffenden Persolalausgaben reduzieren und den Einnahmen anpassen.

Für uns ist deshalb der erste Schritt in eine Konsoldierung, den augenblicklichen Personal-Istbestand als Sollbestand festzu­schreiben. Für frei werdende Stelle ist eine Besetzungssperre zu beschließen. Dies gilt auch für den Bauhof.
Darüber hinaus werden Im Bauhof wegen Altersteilzeit demnächst 2 Stellen frei. Zur Vermeidung eklatanter Personalmehrkosten sind während der Freistellungs­phase diese beiden Stellen ebenfalls nicht neu zu besetzen.

Die tatsächliche Zuordnung der Personalkosten lt. Haushaltsplan lässt bei manchen Verwaltungsbereichen ohnehin Zweifel aufkommen, ob wir nicht einen zu hohen Personalstamm für die zu bewältigenden Auf­gaben haben. Hier versprechen wir uns von dem zukünftigen NKF mit seinen Produktbereichen und Produktgruppen mehr Transparenz und bessere Entscheidungskriterien.

Auf die Kreisumlage näher einzugehen, würde zwar reizen, aber der Landrat Rosenke hat schon genug Prügel für seine gemeindefeindli­che Kreispolitik bezogen. Aus Anderleuts Fell ist halt gut Leder schneiden. Ich hoffe, dass die Bürger des Kreises Euskirchen sich bei der nächsten Wahl an diese – für die Gemeinden - ruinöse Land­ratspolitik erinnern.

Für die CDU hier im Rat war es jahrelange Tradition, auf die rot/gründe Landesregierung einzuschlagen. Nach dem Regierungs­wechsel will ich nicht gleiches tun. Aber ich kann mir nicht folgende Anmerkung ersparen:

In Zeiten der Opposition ist Herr Rüttgers gemeinsam mit den Jugend­verbänden auf die Straße gegangen und hat für höhere Ausgaben im Jugendbereich demonstriert.

Kaum an der Regierung, folgen Kürzungen im Jugend- und Kindergartenbereich. Kürzen – aber eine familienfreundliche Politik fordern. Wer soll die fehlenden Mittel ausgleichen? – letztlich die Kom­munen.

Derartiges Vorgehen hat Herr Mießeler häufig angeprangert. Er hat immer wieder von Rot/Gründ das Konnexitätsprinzip gefordert: Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen. Und wie steht es jetzt damit ?


Uns ist besonders wichtig, dass die Rahmenbedingungen in unserer Gemeinde den zeitlichen Entwicklungen und Erfordernissen angepasst werden.

Im Bau- und Planungsausschuss müssen und werden wir unverzüg­lich die durch den Nationalpark gebotene Tourismuschance kon­zeptmäßig angehen. Nachbarkommunen haben sich auf diesem Ge­biet schon teilweise einen großen Vorsprung erarbeitet.

Wir werden auch für eine zügige Neuaufstellung des Flä­chennutzungsplanes für unsere Gemeinde sorgen. Durch angebots­orientierte Planung müssen sowohl im Zentralort als auch in den Außenorten den Familien ausreichend Wohnbauflächen zur Verfügung stehen.

Hier sind aktuelle Zeitungsverlautbarungen des MdL Pick/CDU besorgniserregend. Wenn schwerpunktmäßig von der Landesre­gierung Einschränken derart zu erwarten sind, dass im Wesentlichen nur noch Baulücken geschlossen werden können, dann gute Nacht für die Aussenorte. Dann brauchen wir uns um das „Lich-aus-Knipsen“ keine Sorgen mehr machen.

Wir wollen, dass sich in unserer Gemeinde noch mehr junge Familien niederlassen. Neben einer vernünftigen Infrastruktur und bezahlbaren Grundstücken bedingt dies auch eine nachhaltige und verlässliche Fa­milien- und Jugendpolitik.

Allerdings muss man nach Haushaltsansätzen für eine Jugend­förderung, die laut Einlassung des Bürgermeisters bereits im letzten Entwurf 2005 Schwerpunkt seiner (haushalts-)politischen Strategie 2006 sein sollte, in der Vorlage schon lange und geduldig suchen. Und dann kommt auch nicht viel heraus!

Es reicht nicht aus, wenn der Bürgermeister die Unterstützung der Jugendarbeit durch Vereine als "seine" kinder- und jugendpolitische Aktivität ausweist. Damit keine Legenden entstehen: Auch die SPD-Fraktion bekennt sich im Rahmen des haushaltspolitisch machba­ren zur besondern Unterstützung dieser Vereine. Wir wissen aber aus vielen Untersuchungen, dass diese Angebote zu "hochschwellig" sind. Problemgruppen werden in der Regel nicht erfasst. Hier sind nie­derschwelligere und zielgenauere Angebote gefragt!

Für eine nachhaltige und in ein Rahmenkonzept passende Politik für Kinder, Jugendliche und Eltern ist eine Strategie erforderlich, die über die Nachwuchsförderung der verschieden Vereine hinaus geht.

Diese Förderung muss nach An­sicht fast aller Expertinnen und Ex­perten auf diesem Gebiet möglichst früh einsetzten. Um auch der Mehrheitsfraktion im Kaller Rat die Einsicht in diese Tatsache zu erleichtern, möchten wir zwei für die CDU unverdächtige Fachleute für diese Strategie anführen:
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Frau Professor Maria Böhmer und
den Integrationsminister des Landes NRW, Herrn Armin Laschet.

Beide sind renommierte CDU-Mitglieder. Beide werden nicht müde, Sprachförderung im Kindergarten als das zentrale Element der In­tegration heraus zu arbeiten.

Angesichts der Organisation der Kleinkindbetreuung in Deutschland muss klar sein, dass die Kindergärten in die Pflicht – in eine NEUE Pflicht - genommen werden. Es ist doch keine neue Erkenntnis, dass der Kindergarten immer mehr zu einem Lernort geworden ist. Nicht umsonst überlegt die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen (CDU) das letzte Kindergartenjahr verpflichtend und beitragsfrei zu gestalten!

Diese neue Aufgabe des Kindergartens hat neben dem sozialen Lernen den Erwerb und Förderung der deutschen Sprache als wichtigsten Schwerpunkt. Niemals lernt ein Kind die Sprache schneller, als im Kindergartenalter – das ist das einhellige Urteil der entsprechenden Fachleute: je früher – je besser! Dass man durch ent­sprechende Konzepte auch am Rand der deutschen Mehrheitsgesell­schaft stehende Eltern erreichen kann, beweisen zahlreiche Projekte.

Bereits im letzten Jahr war auf Antrag der SPD-Fraktion ein Haushalts­titel von 5000 €uro eingestellt worden, mit dem Sprachförderung im Kindergartenalter forciert werden sollte. Aus einer Strukturerhebung im Jahre 2005 wissen wir, dass sich Kinder mit Migrationshintergrund und Defiziten in der deutschen Sprache an 2 Kaller Kindergärten kon­zentrieren. Beide Einrichtungen befinden sich in der Trägerschaft der Kommune. Insofern hätte die Verwaltung mit diesen 5000 €uro in den entsprechenden Einrichtungen Maßnahmen ergreifen können, die uns einen gewissen Vorsprung in diesem Gebiet ermöglicht.

Allein – der Bürgermeister mit seiner Verwaltung hat den mit diesem Haushaltsansatz verbundenen politischen Auftrag nicht angenommen. Sie haben diesbezüglich keinerlei Aktivitäten entfaltet! Glücklicher­weise konnte nach einem Antrag der Fördervereins der Grundschule Kall zumindest eine Teilsumme für die Sprachförderung an der Grund­schule eingesetzt werden. Bei der Entscheidung über den Gesamttitel von 5000 €uro war es die CDU-Fraktion des Bürgermeisters, die aus grundsätzlichen Erwägungen der beantragte vollständige Verwendung im Sinne der Sprachförderung ihre Zustimmung verweigerte.

Nun kann die CDU-Ratsfraktion beweisen, dass sie in der Lage ist, ih­ren eigenen Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet zu folgen. Sie hat die Chance, für dieses Jahr dem Ansatz von 15.000 €uro ihre Zustimmung zu geben.

Oder wird die CDU entgegen dem Rat eigener Experten bei ihrer Bremserrolle bleiben?

Im Zustimmungsfalle wäre die Verwaltung gefordert, diesen poli­tischen Auftrag durch, entsprechende Mittelverwendungen umzu­setzen. Zu denken ist an eine fachspezifische Fort- und Weiterbil­dung interessierter Kindergärtnerinnen. Alternativ oder komple­mentär wäre eine Teilzeitkraft mit entsprechender sprachpädago­gischer Qualifikation einzustellen. Dabei ist an eine Stellenumwid­mung i.R. des kommunalen Angestellten-Pool zu denken!


Erfreulich und ermutigend sind ja die neuen Ein- und Ansichten der Kaller CDU in Sachen "Offene Ganztagsschule". Anfangs als "Mogel­packung" und "SPD-Sparschule" verunglimpft, ist man auf allen Ebenen - in Bund, Land, Kreis und Kommunen - nun zu einer anderen Auffassung gelangt. Wir von der SPD-Fraktion anerkennen das aus­drücklich. Wir werden aber genau darauf achten, dass dieses Angebot für alle Kinder im Kaller Gemeindegebiet – also auch die zum Schulbe­zirk Sistig gehörenden Kinder – zu gleichen Bedingungen angeboten wird.

Dass unser vor einigen Jahren gestellter Antrag zur Verbund­schule seitens der CDU nun ebenfalls mit großem Nachdruck mit verfolgt wird, nehmen wir erfreut zur Kenntnis.

Im Zusammenhang mit den aktuellen Herausforderungen der Demo­graphie wird in Kall dank privater Initiative ein umfassendes Angebot an Wohn- und Pflegebetreung für alte Menschen entstehen. Hier rech­nen private Investoren mit Renditen – und das wird sich angesichts der Systeme der sozialen Sicherung vermutlich auch einstellen. Zugleich entstehen – hoffentlich – sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.

Keine Renditen sind bei der Förderung junger Menschen oder aber der Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten kleiner Kinder zu erwarten. Deshalb ist hier bei der Schaffung von entsprechenden Kapazitäten die Öffentliche Hand gefordert.

Die Bundesregierung schafft mit dem Elterngeld 12 plus 2 einen fi­nanziellen Anreiz für mehr Kinder. Zusätzlich ist es u.a. Aufgabe der Kommunen, den Eltern spätestens ab dem 14 Monat verlässliche Be­treuungsstrukturen anzubieten, wenn beide Eltern wieder arbeiten wollen – ja müssen. Natürlich sind kommunale Betreuungsstrukturen nur subsidiär – d.h., sie kommen als "letzte Auffanglinie" in Betracht.

Nur - sie müssen endlich geschaffen werden!! Abfragen, ob den ein Bedarf bereits besteht, hinken dieser Entwicklung immer hinterher! Nein, das Angebot muss geschaffen werden! Erst dann kommen die Kinder!

Für die Kindergartenplanung bedeutet dies, die Personalentwicklung des vorhandenen Personals so zu gestalten, dass sie für diese spezi­elle Nachfragegruppe (Unter-3-Jährige) qualifiziert werden.

Wir müssen in Kall vermutlich in absehbarer Zeit einen "kon­ventionellen" Kindergarten in eine entsprechende Einrichtung für Kinder unter drei Jahren umwidmen. Kindergartenschließungen – wie in Blankenheim praktiziert – darf es in Zeiten schlechter und unzurei­chender Betreuungskapazitäten nicht geben. Verlässliche Kinderbe­treuung und –förderung sind, neben dem umfassenden Schul­angebot, entscheidende Standortfaktoren für die Ansiedlung junger Familien. Hierzu vermissen wir im Haushaltsentwurf erkennba­re Impulse.

Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren!
Der vorgelegte Haushalt dokumentiert ein Verwalten mit nicht mehr ausreichenden Instrumentarien der Vergangenheit –
die Vorschläge der SPD sind ein Anfang für das Gestalten der Zu­kunft!

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.


Dokumente:
Haushaltsrede Erhard Sohn 2006

Drucken ...
zum Seitenanfang
Copyright 2012 SPD-Ortsverein Kall. Realisiert mit nrwspd.net. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. RSS-Feed. Impressum
Eingang: Herzlich willkommen!
SPD-Ratsfraktion
Informationen der SPD-Ratsfraktion
Martin Schulz - für unsere Region im Europäischen Parlament
Die Direktkandidaten der SPD für die Kommunalwahl 2009 stellen sich vor
SPD-Ortsverein Kall - Vorstand
Mitmachen und weiter empfehlen - Danke!
E-Mails - zu uns!!
Meldungsarchiv
Sitemap
Interne Suchmaschine
RSS-Feed

Die SPD Kall. Eine lebendige Partei.

DIE deutsche Traditionspartei

SPD Unterbezirk Euskirchen

Die Partei für junge Leute...

Blick nach rechts - schaut mal hin!

Der BürgerInnen-Infoservice der Landesregierung

Vorwärts-Online

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche