Ernst machen mit Jugendförderung, Herr Bürgermeister!
...statt ewiger Ankündigungspolitik!
trotz intensivem Studium bei Kinder- u. Judendförderung nichts in Sicht
Sicher, es ist wichtig, örtliche Vereine zu fördern, die sich der Jugendarbeit besonders zuwenden. Das ersetzt aber keine nachhaltige und geplante Jugendförderung unter Berücksichtigung besonderer Schwerpunkte.
Die SPD hatte im letzten Jahr mit Unterstützung von FDP und DIE GRÜNEN einen Haushaltstitel zur Sprachförderung im Kindergarten durchgesetzt. "Ohne Sprache ist alles nichts", so ein SPD-Vertreter in den letztjährigen Haushaltsberatung. Die Verwaltung hat diesen politischen Auftrag nicht angenommnen, sondern den Ansatz verfallen lassen, ohne entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Nun entdeckt die CDU zumindest auf Landes- und Bundesebene die Wichtigkeit des Kindergartens zur Frühförderung in Sachen Sprache. Die Aussagen von NRW-Minster Laschet (CDU)und der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung Frau Prof. Maria Böhmer(CDU)sind ermutigend und mit dem letztjährigen SPD-Begehren deckungsgleich.
Im HFA sprachen sich die durchweg männlichen CDU-Vertreter gegen den von SPD, FDP und DIE GRÜNEN eingebrachten Antrag - einen Antrag, den der CDU-Fraktionsvorsitzende in der HFA-Sitzung sogar als "Mumpitz" bezeichnete. Auch die CDU-Ratfraktion und "ihr" Bürgermeister stellten sich der Verantwortung für diese Problemgruppe nicht. Entgegen CDU-interner Expertenmeinung blieben sie bei ihrem Nein zu dieser strukturell wichtigen Maßnahme. Derartiges Verhalten führt zu den jüngst in allen Medien beklagten Defiziten - vor allem bei Migrantenkinder der 2. Generation!
Wann wird das endlich bei der Kaller CDU ankommen: Aus dem Kindergarten moderner Prägung mässen Lernorte zum Erwerb der deutschen Sprache werden.