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 |  |  |  | Kall, 21. Januar 2007 |
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Solidarität verleiht unserer Gesellschaft ein menschliches Gesicht. Und deshalb werden wir dafür sorgen, dass die Regierung von Jürgen Rüttgers nur eine Episode bleibt. Denn so wenig, wie die derzeitigen Temperaturen zum Winter passen, so wenig passt Schwarz-Gelb zu NRW. Ich verspreche Euch: Ich sorge für kräftig Wind. Es muss ja nicht gleich ein Orkan wie Kyrill sein.
Anders als die Landesregierung müssen wir den Menschen Orientierung geben – gerade auch in Zeiten der Globalisierung. Globalisierung schafft neue Chancen, kann zu mehr Wohlstand führen. Auch bei uns.
Aber wir dürfen uns nichts vormachen: Die Menschen machen sich im Zusammenhang mit der Globalisierung auch Sorgen um ihren Arbeitsplatz, die Zukunft ihrer Kinder, unsere natürlichen Lebensgrundlagen. Sie sind verunsichert und haben Angst. Sie zweifeln daran, ob Politik heute noch in der Lage ist, ihr Leben sicher zu gestalten. Das ist eine gefährliche Entwicklung – für die Demokratie insgesamt.
Einige versuchen in dieser Lage, ein besonders abscheuliches politisches Süppchen zu kochen. Nazis treten immer frecher in der Öffentlichkeit auf. Sie grölen Parolen gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religionen oder Kulturen. Es kommt immer häufiger zu massiver Gewalt und Bedrohungen. Liebe Genossinnen und Genossen, wir werden uns energisch gegen diese Horden zur Wehr setzen. Gerade die Menschen in NRW, die so viel verschiedene Wurzeln haben, stehen für Offenheit, Miteinander, Toleranz und Gastfreundschaft. Das haben die vielen Gäste nicht zuletzt bei der Fußball-WM eindrucksvoll erlebt. Nazis müssen bekämpft werden. Überall. Und ohne Pardon.
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