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 |  |  |  | Kall, 07. August 2007
 |  | | Karl Vermöhlen bewirbt sich für die SPD um die Kandidatur
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|  |  | Derzeit sind die vier Parteien in Kall mit der Nominierung ihrer Kandidaten beschäftigt. Der CDU-Vorstand hat mit Herbert Radermacher bereits seinen Wunsch-Bürgermeister benannt.
In der Frage, wer für den Parteienbund der SPD, FDP und der Grünen als Kandidat ins Bürgermeister-Rennen geht, steht eine Entscheidung kurz bevor. Für die FDP hat der derzeitige Vizebürgermeister Franz Albert Groß aus Kall den Hut in den Ring geworfen, für die SPD bewirbt sich der Sistiger Mediziner Karl Vermöhlen um die Kandidatur.
Alle drei Parteien haben vereinbart, sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu einigen, der gegen den CDU-Bewerber Herbert Radermacher ins Bürgermeister-Rennen gehen soll. Jeweils drei Verhandlungsführer von SPD, FDP und Grünen haben in den letzten Wochen bei mehreren Sitzungen ihre Vorstellungen dargelegt und sich inzwischen auf ein gemeinsames Programm geeinigt, das am heutigen Dienstagabend endgültig festgezurrt werden soll. Am nächsten Donnerstag, 16. August, wird dann endgültig die personelle Entscheidung gefällt, wer der gemeinsame Kandidat der Ampel sein wird. In der Sache einig
„Es ist noch keine Tendenz erkennbar, aber wir führen eine faire und offene Diskussion“, berichtete gestern der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Kall, Meinrad Pauly. In der Sache sei man sich einig und in dem gemeinsam ausgearbeiteten Zukunftsprogramm spiegelten sich die Vorstellungen aller drei Partner wider, lobte auch der Kaller SPD-Vorsitzende Karl Hansen die faire Verhandlungsführung der neun Partei-Gesandten.
Man habe offen diskutiert, auch heiße Themen angefasst und letztlich einen Konsens gefunden. Jedem sei in den Diskussionen bewusst gewesen, dass die Chance nie so groß gewesen ist, der CDU den Bürgermeistersessel streitig zu machen, so Hansen. Schließlich hätten SPD, FDP und Grüne im Gemeinderat die Mehrheit.
Nachdem sich die Verhandlungsführer am nächsten Donnerstag auf einen Kandidaten geeinigt haben, wird sich der Unterlegene keinesfalls in den Schmollwinkel zurückziehen. Die Parteien, so Karl Hansen, haben vereinbart, dass jeder die Entscheidung der anderen akzeptiert und den gemeinsamen Kandidaten im Wahlkampf tatkräftig unterstützt. Es werde auch ein gemeinsames Wahlplakat geben.
Wenn die personelle Entscheidung gefallen ist, werden alle drei Parteien zur Mitgliederversammlung einladen, in denen die Entscheidung der interfraktionellen Verhandlungsgruppe abgesegnet werden soll.
Die CDU hält ihre Mitgliederversammlung, in der Herbert Radermacher als Bürgermeister-Kandidat nominiert werden soll, am Mittwoch, 15. August, ab. Zwar hat sich der Vorstand des Gemeindeverbandes auf die Person Herbert Radermacher geeinigt; Insider schließen indes nicht aus, dass in der Versammlung aus dem Kreis der CDU-Mitglieder Gegenvorschläge gemacht werden.
Links: Der WOCHENSPIEGEL berichtete auch ausführlich Wochenspiegel zur Kandidatenfindung
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