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Pressemitteilung:
Kall, 23. August 2007
Der Wochenspiegel zur Kandidatenfindung
Franz-Albert Gross Kandidat der neu aufgestellten Ampel
Umfangreicher Artikel im Wochenspiegel

Karl Vermöhlen und Franz Albert Gross beim Pressegespräch
Die Pressekonferenz fand ein positives Medienecho
Der Kreisverbandschef der CDU, MdL Clemens Pick, befasste sich indes schon mit dem politischen Gegner im jetzt beginnenden Wahlkampf und deutete die Einigung von SPD, FDP und Bündnis-Grünen auf den gemeinsamen Herausforderer Franz Albert Groß von den Freien Demokraten wohl eher aus taktischen Gründen als ein »Zeichen der Schwäche«, denn so Picks ureigener Erklärungsversuch: »Wenn sich SPD, FDP und Grüne für einen entschieden haben, dann hat der zweite verloren...«
Für die »handelnden Köpfe« der für die Bürgermeister-Wahl neu aufgestellten Kaller »Ampel« eine beim besten Willen nicht zu erschließende »Logik«. Genau das Gegenteil sei der Fall, wie Karl Vermöhlen (SPD) bei einer nach der »Kandidaten-Findung« von Rot, Gelb und Grün am Freitagmorgen eilig anberaumten Pressekonferenz im Kaller aktivpark ausdrücklich betonte - und er muss es eigentlich wissen, hatte er doch in der Nacht zum Freitag - die Sitzung der Fidungskommission endete erst kurz nach Mitternacht - Franz Albert Groß (FDP) den Vortritt gelassen: »Ganz im Gegenteil! Unsere Vorgehensweise ist ein Zeichen der Stärke und zeugt von einem modernen und zusammenführenden Politikstil.« Man müsse sich nämlich für eine gemeinsame Sache auch mal persönlich zurücknehmen können, so Vermöhlen weiter.
Und das aus freien Stücken. Nach einem längeren Vier-Augen-Gespräch hatten Vermöhlen und Groß die Kandidaten-Frage sozusagen unter sich geklärt: Groß tritt gegen CDU-Mann Radermacher an, weil er vermutlich die größeren Chancen habe, denn - so wurde unmissverständlich das Ziel formuliert: »Wir wollen mit aller Macht gewinnen!«
Von Beginn an habe nicht die Personal-, sondern die Sachdebatte im Vordergrund gestanden. Deshalb hätten die drei Parteien gemeinsam ein Zukunftsprogramm für die Gemeinde Kall erarbeitet, das am Donnerstagabend abgesegnet worden sei.
Vermöhlen sieht sich keinesfalls als Verlierer. Vielmehr werde er Groß, den er nach besagtem Vier-Augen-Gespräch jetzt nicht nur mir Du anrede, sondern auch für den idealen Kopf des Parteienbündnisses halte, mit aller Macht unterstützen.
Groß, Kreistagsabgeordneter und FDP-Kreisparteichef, sieht die Zeit für einen Neuanfang in der Kaller Politik gekommen, denn »mit den letzten Jahren können wir absolut nicht zufrieden sein!« Das Zukunftsprogramm des Bündnisses sieht u.a. eine Verkleinerung des Gemeinderates vor. Zudem sollen Bürger verstärkt in Entscheidungen eingebunden werden (Groß: »Wir müssen mehr Transparenz zeigen!«). Kinder und Senioren werden auch weiterhin ein großes Thema sein.
»SPD, FDP und Grüne werden jetzt nicht in einer Partei aufgehen«, so Groß, vielmehr bündele man im Konsens sämtliche Anregungen und Ziele für ein gemeinsames Ziel: »Eine gute Politik für ganz Kall!«
Bis zum 25. November kündigte der 54-Jährige einen interessanten Wahlkampf an, der auch vor der Haustüre nicht Halt machen werde.
Seinen Widersacher aus den Reihen der CDU, Herbert Radermacher, hält Groß für einen respektablen Kandidaten, so dass er sicher sei, dass es einen fairen Wahlkampf geben werde - auch wenn die Politikansätze völlig unterschiedlich seien.


Franz Albert Groß (FDP) ist 54 Jahre alt und verheiratet. Seine Ehe ist zwar kinderlos, aber, so Groß, »ich habe mittlerweile sieben Patenkinder«. Beruflich leitet er im Bundesverwaltungsamt das Referat »Controlling«. Zudem ist Groß bereits stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Kall und Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Euskirchen.
Seiner Ansicht nach müsse ein Bürgermeister über den Parteien stehen und eine Art Moderator sein - »das, was Kall bis dato gefehlt hat.«


Links:
der Wochenspiel informierte ausführlich auf Seite 1
Wochenspiegel zur Kandidatenfindung

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