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 |  |  |  | Kall, 26. August 2007
 |  | | SPD will beste Bildung als Grundlage für Chancengerechtigkeit
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|  |  | Der Ministerpräsident behauptet, durch die Einführung der Gemeinschaftsschulen würden Realschulen und Gymnasien zerschlagen. Das ist Quatsch! In jeder Gemeinschaftsschule wird ortsnah und flexibel - ganz nach den Bedürfnissen der Schüler, Eltern, Lehrer und der Schulträger - über die innere Ausgestaltung entschieden. Wenn die Schule es so beschließt, dann wird es gymnasiale und Realschulklassen geben.
Der Ministerpräsident behauptet, Gemeinschaftsschulen müssten riesige Schulen mit mehr als 1.000 Schülern sein. Das ist Quatsch! Gemeinschaftsschulen werden nicht größer sein als die weiterführenden Schulen heute. Durch sie werden Schulstandorte gerettet, die sonst vom Schulsterben bedroht werden. Die CDU-Kommunen Schöppingen und Horstmar planen doch keine riesigen Schulen, dort kann er sich schlau machen!
Der Ministerpräsident behauptet, durch die Einführung der Gemeinschaftsschulen würden teure Ausbauten und Umbauten notwendig. Das ist Quatsch! Durch die Gemeinschaftsschule wird gerade erreicht, dass viele Schulgebäude auch zukünftig weiter genutzt werden können. Sie bringt darum Ersparnisse für die Kommunen als Schulträger.
Der Ministerpräsident behauptet, für die Einführung der Gemeinschaftsschulen müsse man mindestens 10.000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Das ist Quatsch! Wenn Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien in Gemeinschaftsschulen zusammengeführt werden, dann ergeben sich vielmehr personelle Synergieeffekte. Das heißt, dass Lehrerinnen und Lehrer sich verstärkt um die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler kümmern können."
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