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 |  |  |  | Kall, 01. Oktober 2007 |
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Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das war ein aufregendes Wochende, hauptsächlich für die Urftanlieger in unserer Gemeinde. Wieder war zu sehen, dass die Natur plötzlich und unerwartet zuschlägt. Innerhalb kürzester Zeit trat die Urft mit einer Heftigkeit über die Ufer, die beängstigend war. Wir können froh sein, dass in unserer Gemeinde eine hochmotivierte und leistungsfähige Feuerwehr da ist, die auch solche kritischen Situationen mit Bravour meistert. Hier an dieser Stelle Dank für den tollen Einsatz in der Nacht zum Samstag und am Samstag selbst. Jetzt heißt es in der Nachschau, was getan werden kann, wenn solche Unwetter häufiger werden, was nicht mehr auszuschließen ist. Von Jahrhundertregen kann man jetzt nicht mehr sprechen. Die Abstände zur nächsten Wetterkapriole werden immer kürzer, wie wir in unserer gemeinde und in den Nachbargemeinden in diesem Jahr bereits mehrmals sehen konnten.
Am Samstag kam ich in den Genuss, einem Fuchssprung beiwohnen zu dürfen. Ich nahme an, es wird vielen so gehen wie auch mir. Ich wusste damit nichts anzufangen. Am Samstag fand organisiert vom Keldenicher Reiterverein eine "Fuchsjagd" statt, die mit dem erwähnten Fuchsprung abgeschlossen wurde. Dabei versuchen die Teilnehmer während eines Sprunges über ein Hindernis einen darüber hängenden "Fuchsschwanz", der bewegt ist, zu greifen. Dies ist ein schwieriges Unterfangen, muss man doch das Pferd, das Hindernis und das Ziel gleichermaßen im Auge und in der Gewalt haben. Es war für mich, aber auch für die zahlreich anwesenden Zuschauer ein sehenswertes Ereignis. Den Gewinnern von hier aus nochmals Gratulation.
Am Sonntag dann die Herbstschau im Industriegebiet und im Ortskern. Das Konzept ist aufgegangen. Viele, viele Besucher drängten sich auf dem Ausstellungsgelände und in der Bahnhofstraße. Die Herbstschau bietet immer wieder gute Gelegenheit, mit den Ausstellern und den Betrieben im Gewerbegebiet ins Gespräch zu kommen. Dies habe ich ausgiebig nutzen können. Auch an den Ständen verschiedener privater Gruppen wie z.B. am Stand der Tafel Kall war der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern sehr aufschlussreich. Allen Ausstellern, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielen Dank für die gelungene Werbeaktion für unsere Gemeinde und natürlich die Betriebe in Kall.
Bis nächste Woche Ihr
Franz Albert Groß
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