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 |  |  |  | Kall, 04. Februar 2008
 |  | | Familien mit Kindern stehen im Zentrum der SPD-Vorschläge
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|  |  | Der demographische Wandel ist in Kall angekommen. Landrat Rosenke hat eine ganze Neujahrsansprache dazu gehalten. Hier die Kurzversion: Die Randkommunen im Südkreis werden Verlierer dieser Entwicklung sein. Gemeinden mit besseren Standortbedingungen wie Kall können – MÜSSEN aber nicht davon profitieren!
Kall hat die politischen und finanziellen Möglichkeiten zu agieren und diese Herausforderungen zu gestalten, statt später nur noch reagieren zu können.
Die SPD in Kall will Ansiedlungsanreize für Familien mit Kindern schaffen Ganztagsbetreuung in Kindergärten – einschließlich Betreuung von unter-3-Jährigen! Pädagogische Aufwertung der Kindergärten, um Kinder alle Kinder wirklich „schul- und lernfähig“ für die Grundschule vorzubereiten Umfassendes Schulangebot in der Gemeinde mit Ganztagsgrundschulen und die Entwicklung der Hauptschule zu einer Gemeinschaftsschule im Ganztagsbetrieb!
Wir brauchen eine aktive Förderung junger Familien, die sich in Kall in eigenem Wohnraum ansiedeln wollen
„Kaller Eigenheimzulage“: Damit wird die Schaffung von Wohneigentum für Menschen mit Kindern gefördert. Wir schlagen vor, neu errichtete Eigenheime und den Kauf von Bestandshäusern zur Eigennutzung mit 4000 €uro/Kind bis zu einer Höchstgrenze von 16.000 €uro zu fördern. Als Soziale Komponente sehen wir eine Einkommensgrenze von 80 T€, das sich um 10T€ für jedes Kind erhöht. Wir wollen diese zunächst zeitlich begrenzen, um danach die Wirksamkeit und Aufwand dieser Maßnahme zu bewerten.
Für Menschen, die hiervon nicht erfasst werden, wollen wir unabhängig von Kinderzahl einen Zuschuss für neu errichtete bzw. gekaufte Bestandshäuser als eigengenutzten Wohnraum. Sie soll ausgerichtet sein an der durchschnittlich zu zahlenden Grundsteuer B: (ca. 350 €uro /Jahr). Wir wollen zunächst eine zeitliche Begrenzung um danach die Wirksamkeit und Aufwand dieser Maßnahme zu bewerten.
Wir brauchen ein finanziell gesichertes und personell gut ausgestattetes Familienzentrum. Der geplante Ruhe- und Wickelraum muss unabhängig von Bezuschussung des Landes in 2008 umgesetzt werden. Sonst ist ein geordneter Betreuungsbetrieb nicht umsetzbar!
Wir brauchen gesundes Essen für gesunde Kinder: Das Essen in Kindergärten und Schulen der Gemeinde Kall soll kostenfrei sein, um eine Selektion über finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern als Zugang zur Ganztagsschule zu vermeiden.
Wir können nicht alles zugleich schaffen. Aber perspektivisch müssen die Öffnungszeiten den Anforderungen, den die Wirtschaft an die Eltern stellt entsprechen. Kindergarten, Schulen und Hochschulen kostenfrei sein, damit Bildung - und damit die Eintrittsbedingung in eine Wissensgesellschaft für alle gewährleistet ist.
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