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 |  |  |  | Kall, 24. Februar 2008
 |  | | Helga Kühn-Mengel lud zur Politik ins Kino ein - und viele kamen!
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|  |  | Mit ihrem Kollegen Marko Mühlstein, Mitglied der AG Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit der SPD-Bundestagsfraktion, war Kühn-Mengel direkt aus einer Bundestagsdebatte in Berlin eingeflogen: „Wir haben Sitzungswoche, das ließ sich nicht verhindern.“ Mühlstein verriet, dass man „eben noch“ über Gesetze zum Klimaschutz verhandelt habe. Dann lieferte er Fakten: „Von 1850 bis 2005 ist die globale Temperatur um 0,76 Grad angestiegen - bis 2001 wird ein Erhöhung um weltweit 6,4 Grad erwartet.“
Die Klimaproblematik setzte Mühlstein auch in Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum. Bis 2050, informiert er, werde die Bevölkerungszahl auf neun Milliarden anwachsen. „Dabei werden verhältnismäßig mehr Menschen in Industrienationen leben, heutige Entwicklungsländer werden zu Industrielandern.“ Die Tatsache, dass 2050 über die Hälfte der Bevölkerung in Industrieländern lebe, mache die Energiefrage zur Schlüsselfrage: „Sie alle haben einen enormen Energiehunger und Rohstoffhunger.“ Unter den über 120 Zuschauern waren im Gemünder Kino auch zahlreiche Jugendliche. Unter anderem kamen die Pädagoginnen des Gemünder Jugendclubs „Colosseum“ mit einer Gruppe. Beeindruckt zeigten sich die meisten Jugendlichen von der verständlichen Form, in der „Eine unbequeme Wahrheit“ Zusammenhänge von Umweltverschmutzung, globaler Erwärmung und den resultierenden Phänomenen aufzeigt. Ähnlich ging es den Erwachsenen, die die Möglichkeit zur anschließenden Diskussion mit den Bundespolitikern fast geschlossen nutzten. http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1203606109378
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