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 |  |  |  | Kall, 02. September 2008 |
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Kall-Sötenich - „Der Kaller Ortsverein der Sozialdemokraten (SPD) muss wieder mehr Dynamik entwickeln.“ Das gab Karl Vermöhlen, SPD-Ratsherr, am Freitagabend im Saal der Gaststätte "By Hämmer" in Sötenich bekannt. Karl Vermöhlen leitete eine Mitgliederversammlung, zu der 22 Parteifreunde gekommen waren.
Unter den Gästen weilten der Kaller SPD-Ratsherr und Kreispolitiker Uwe Schmitz, der inzwischen auch im Vorstand der SPD-Nordrhein-Westfalens tätig ist. Zudem war Jens Bröker, Geschäftsführer der Kreis-SPD, zugegen.
Im Sinne seiner Partei forderte er für Kall Bildung und Bildungsgerechtigkeit, Schul- und Schulentwicklung sowie mehr Sportunterricht an Schulen. Die Übermittagbetreuung, für die die SPD Vorreiter gewesen sei, solle nun endlich auch an der Kaller Hauptschule Einzug finden. Karl Vermöhlen: „Fördern und fordern sind gefragt, und zwar in genau dieser Reihenfolge.“
Fraktionschef Erhard Sohn kam in seiner Rede unter anderem auf die Verkleinerung des Kaller Rates zu sprechen. Sohn: „Die Effizienz wird nicht leiden. Die SPD hat die Verkleinerung des Rates vorangetrieben, die CDU hätte dagegen am liebsten gar nichts verändert.“ Inzwischen gibt es in der Gemeinde Kall nur noch 14 Wahlbezirke, vorher waren es 16.
Den Zuschnitt der Wahlbezirke rügte Erhard Sohn: „Die Zuschnitte erfolgten nach parteipolitischem Interesse und nicht nach Bürgerinteresse.“ Der Wahlbezirk Sistig wurde beispielsweise jetzt zweigeteilt. Statt Golbach, Frohnrath und Straßbüsch zu bündeln, gehöre nun ein Teil von Sistig zu Frohnrath und der zweite Teil von Sistig zu Krekel. Dadurch stelle Golbach mit Straßbüsch einen extrem kleinen Bezirk mit insgesamt nur 661 Bewohnern dar, während anderweitig sehr große Bezirke mit über 1000 Einwohnern entstanden wären.
Daniel Vermöhlen, der Sprecher der Jungsozialisten (Jusos) im Kreis, hielt einen Vortrag über das Programm, das speziell für junge Menschen in der Region von den Jusos entwickelt wurde. Ein Schwerpunkt liegt beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Jusos fordern beispielsweise vehement die Einrichtung eines Nachtzuges von Köln in die Eifel.
Aufgrund der Quotenregelung wurde die Hälfte der Delegiertenplätze mit Frauen besetzt. Nadine Werle, Doris Müller, Rüdiger Backes und Karl Vermöhlen wurden als Delegierte zur Aufstellung des Bundestagskandidaten gewählt, das gleiche Ergebnis gilt für die Aufstellung des Europakandidaten. Zur Kreistagswahl-Konferenz fahren Eleonore Biermann, Nadine Werle, Uwe Schmitz und Rüdiger Backes.
http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1218660468750.shtml
Links: SPD-Ortsvereinsitzung am 29.8.2008 (By Hämmer)
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