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 |  |  |  | Kall, 11. September 2008
 |  | | Die Lourdes-Kapelle liegt unterhalb des Rastplatzes (Photo: K. Vermöhlen)
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|  |  | | Wunderbarer Blick vom neuen Rastplatz (Photo: K. Vermöhlen)
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|  |  | KALL-KELDENICH - Keldenichs Ortsvorsteher Josef Mendel kam ins Grübeln, als er im vergangenen Jahr regelmäßig den Zuweg zur Lourdeskapelle am Ortsrand von Keldenich passierte. Das hübsche kleine Gotteshaus liegt in einem Waldstück zwischen Kall und Keldenich, nur wenige Meter neben der Kreisstraße 67. An der Ecke zwischen K 67 und Lourdesstraße führt ein Weg in S-Form zur Kapelle. Den größten Teil des abschüssigen Weges säumt eine betagte, herrliche Sommerlinden-Allee. Immer wieder gerne gehen Wanderer von nah und fern diesen Weg, um an und in der Kapelle innezuhalten und zu beten. Und eben diese Besucher beobachtete Mendel im vergangenen Jahr, wie sie - mit ihrem Proviant auf Treppen und Steinen sitzend - eine Rast an der Lourdeskapelle einlegten.
„Hier fehlt ein einladender Rastplatz mit Tisch und Bank“, überlegte der Ortsvorsteher und setzte daraufhin sämtliche Hebel in Bewegung. Von seinen Gedanken konnte er die Gemeinde als Grundstückseigentümerin überzeugen. Die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes planierten den Platz an der Lourdesstraße / Ecke K 67. Landschaftsgestalter Gerd Korinth war es, der ehrenamtlich für die Bodengestaltung sorgte. Er verlegte kleine Granitsteine und große Platten im Wechsel. Die Firma Lafarge spendete Tisch und Bänke.
„Die Pflege der rund 250 Quadratmeter großen Rasenfläche am Keldenicher Rastplatz möchte ich der Gemeinde überlassen“, so der Ortsvorsteher. Nicht nur die Lourdeskapelle liegt in unmittelbarer Nähe des neuen Keldenicher Platzes, auch öffnet sich dem Gast ein wunderschöner Blick vom Keldenicher Berg aus in die Ebene bis hin nach Weilerswist und bei klarem Wetter sogar bis ins Kölner Vorland.
Am Samstagmorgen (6.9.2008) benutzte Josef Mendel in Begleitung vieler Keldenicher Bürger den ortseigenen Rastplatz zum ersten Mal. Teile der Lourdeskapelle standen vor einigen 100 Jahren bereits am Keldenicher Friedhof, wie Josef Mendel zu berichten wusste. Vor rund 150 Jahren wurde dann mit alten Fragmenten und neuen Bausteinen das kleine Gotteshaus in der Nähe der K 67 errichtet. Die Einwohner von Keldenich spendeten über die Jahre hinweg Linden, die inzwischen zu der beeindruckenden Allee geworden sind.
Links: Bericht aus dem Kölner Stadt-Anzeiger zum neuen Rastplatz Josef Mendel initiierte neuen Rastplatz an der Loudesstraße
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