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 |  |  |  | Kall, 26. September 2008 |
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„Das Angebot der Lehman Brothers war rund einen halben bis einen Prozentpunkt besser als das der anderen Banken“, erklärte Landrat Günter Rosenke. Bezogen auf die 35 Millionen Euro, die aus der Rücklage für die Rekultivierung der Strempter Mülldeponie stammen, sei der Mehrertrag durch Zinsen deshalb enorm. „Der Zinsvorteil war so groß, dass ich Lehman nicht außen vor lassen konnte“, so Rosenke. Nach der Pleite sei das Geld allerdings nicht futsch, der Sicherungsfonds werde nicht nur die Anlagesumme, sondern auch die Zinsen komplett ersetzen. Rosenke: „Ich rechne allerdings damit, dass der Vertrag gekündigt wird und wir das Geld dann neu anlegen werden.“ Da mittlerweile die Zinsen gestiegen seien, werde es dann noch höhere Zinszahlungen geben.
(...)Privatanleger waren anscheinend vorsichtiger: Weder die Kunden der Volksbank noch die der Kreissparkasse (KSK) Euskirchen kauften Zertifikate oder sonstige Wertpapiere der Lehman Brothers. Auch die beiden Banken selbst waren nicht engagiert. Klaus Schmitz, Kämmerer der Stadt Euskirchen, beantwortete eine entsprechende Anfrage wie folgt: „Wir haben seit Jahren nix mehr zum Anlegen.“
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