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 |  |  |  | Kall, 13. Februar 2009
 |  | | Eifelwald muss Bürgerwald bleiben
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|  |  | | Öffentlich ist wesentlich: unser Wald ist nichts für Spekulanten
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|  |  | Umweltschutzverbände laufen seit Monaten Sturm gegen den Plan der Landesregierung, ihren gesamten Waldbesitz im Kreis Euskirchen zu privatisieren. Die Kaller SPD teilt die Bedenken der Umweltschutzverbände und hat, wie auch die Kaller Grünen, bereits im September 2008 eine Resolution des Gemeinderats gefordert: Der Rat sollte sich gegen den Plan der NRW-Landesregierung wenden, die fast 3.000 Hektar Eifelwald an Privatinvestoren zu verkaufen.
Nach SPD-Meinung müssen diese wertvollen Waldgebiete wegen ihrer Bedeutung für die Bevölkerung in öffentlicher Hand bleiben. Viele der betroffenen Flächen sind Naturschutzgebiete und sind mit Steuermitteln aufgewertet worden. Der Wald bietet eine wichtige Schutzfunktion für unsere Umwelt und dient darüber hinaus der Erholung der Menschen. Wald in privater Hand wird diesen hohen Ansprüchen nicht gerecht.
Die Eifelkommunen haben in der Vergangenheit Anstrengungen unternommen, um die Eifel mit ihrem Nationalpark attraktiver zu machen. Diese Bemühungen werden durch die Verkaufsabsichten der CDU/FDP-Landesregierung untergraben. Es ist nicht akzeptabel, dass die Rüttgers-Regierung in Düsseldorf ein solch bedeutsames Gut aus haushaltspolitischen Gründen verscherbeln will. Die Risiken sind bei dem heutigen weltweiten Hunger nach Rohstoffen – und dazu gehört schließlich auch Holz – nicht kalkulierbar.
Der Kaller Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 06.11.2008 gemäß SPD-Antrag beschlossen, eine entsprechende Resolution an den CDU-Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW zu richten. Ziel ist, die geplanten Staatswaldverkäufe in der Eifel zu verhindern.
Undurchsichtig und wankelmütig ist die Haltung des Nettersheimer CDU-Landtagsabgeordneten und jetzt sogar CDU-Landratskandidat Clemens Pick, der zunächst dem Ausverkauf seiner Heimatwälder das Wort geredet hatte. Später, als sich der Wind gegen den Verkauf drehte, drehte er sein Fähnchen in den Wind: Ein Schlinger- und Schleuderkurs, der seinesgleichen sucht!
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