 |  |
 |  |  |  | Euskirchen, 13. Februar 2009
 |  | | Kreis SPD-Chef Uwe Schmitz: "Letzes Kindergartenjahr muss frei sein."
|  |
|  |  | | im Kindergarten Versäumtes lässt sich nur schwer nachholen
|  |
|  |  | Mit klaren Zahlen an der Hand können wir künftig den Haushalt soweit umgestalten, dass dieses Ziel erreicht wird und Kinder in unserem Kreis, vor allem für Familien mit geringen Einkommen kein soziales Risiko darstellen, wie wir es heute leider an vielen Orten feststellen müssen.
Eine Befreiung von Familien mit Kindern von diesen Belastungen bringt dem Kreis, neben der sozialen Komponente, auch im künftigen „Wettbewerb um Bevölkerung“ einen Standortvorteil. Einwohner werden sich künftig dort niederlassen, wo für sie positive Lebensumstände vorgehalten werden. Das Landesamt für Daten und Statistik prognostiziert für den Kreis Euskirchen für das Jahr 2025, dass der Bevölkerungsanteil der 0-16-jährigen nur noch bei 9% liegen werde , wenn nicht eingegriffen wird.
Die bisherigen Staffelungen nach dem Einkommen der Eltern bei den Kindergartenbeiträgen jedenfalls reichen kaum aus, für alle Einkommensgruppen einen Kindergartenbesuch finanzierbar zu gestalten.
Deshalb kann auch das freie dritte Kindergartenjahr nur ein Schritt in Richtung des eigentlichen Ziels sein: nämlich der kompletten Abschaffung aller Gebühren für den Besuch der Kindergärten im Kreis.
|  | Drucken ...
|  |  |  |
|  |  |  |  |
|  | |