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 |  |  |  | Kall, 04. März 2009 |
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„Das würde ermöglichen, dass Haupt- und Realschüler länger unter einem Dach lernen und eine Differenzierung später erfolgen kann“, erläutert Karl Vermöhlen (SPD). „Es gebe viele gute Schüler an der Hauptschule, die aber einer besonderen Förderung bedürften.“ Um Schwellenängste vor dem „Label Hauptschule abzubauen und die Grenzen fließender zu gestalten“, sei der Verbund mit der Realschule zukunftsweisend.
Im Gegensatz dazu scheine es im Interesse der Landesregierungen zu liegen, die Schulen zwar unter einem Dach, aber inhaltlich streng getrennt zu installieren.
Abstimmen mit den Füßen
Das aber entspreche nicht den Zeichen der Zeit. „Die Leute stimmen längst mit den Füßen ab“, spielt Vermöhlen darauf an, dass immer mehr Schüler aus Blankenheim und Dahlem auf eigene Kosten die Graf-Salentin-Schule, eine Verbundschule nach dem für Kall geforderten Modell in Jünkerath besuchten.
Bereits im März 2005 hatte der Rat die Einrichtung einer Verbundschule zum Schuljahr 2006 / 2007 beschlossen. Ein entsprechender Antrag wurde aufgrund rückläufiger Schülerzahlen abgelehnt. (alg)
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