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 |  |  |  | Kall, 22. März 2009
 |  | | Uwe Schmitz ist Landratskandidat der SPD im Kreis Euskirchen
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|  |  | Denn für Uwe Schmitz gilt das Motto: „Inhalte gehen vor Personen“. Und so stellte er besonders soziale Themen in den Vordergrund: Bessere Familienunterstützung, ein beitragsfreies letztes Kindergartenjahr und die Übermittagsbetreuung an Schulen. Schmitz fordert eine weitere Gemeinschaftsschule im Kreis Euskirchen mit bevorzugtem Standort im Süden. Die schwarz-gelbe Landesregierung, allen voran Landesinnenminister Dr. Ingo Wolf (FDP), bekam wegen des festgesetzten Wahltermins am 30. August und den dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten von rund 42 Millionen Euro ihr Fett weg. Schmitz bezeichnete Wolf als „Abzocker Ingo“ und „Florida-Wolf“, als einen Verfassungsbrecher. „Herr Dr. Wolf, leisten Sie diesem schönen Bundesland Nordrhein-Westfalen einen letzten Dienst. Treten Sie endlich zurück. Sie können es nicht und die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen haben einen Innenminister ihres Formats nicht verdient“, meinte Schmitz. Heftige Kritik am Kommunalwahltermin übte auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel.
Im Laufe des Abends wurden außerdem die Kandidaten für die Wahlbezirke und die Reserveliste aufgestellt. Beim letzten Punkt bemängelte die Euskirchener Fraktionsvorsitzende Martina Grundler die geringe Frauenquote auf den Spitzenpositionen der Reserveliste. Die ersten zwölf Plätze belegt jeweils ein Kandidat der zwölf Ortsvereine. Spitzenkandidat ist Uwe Schmitz (Kall) vor Hans Schmitz (Mechernich), Margret Rhiem (Euskirchen), Norbert Häger (Stotzheim), Winfried Hergarten (Schleiden), Thilo Waasem (Bad Münstereifel), Heinrich Hettmer (Zülpich), Markus Ramers (Blankenheim), Andreas Schulte (Weilerswist), Franz Cremer (Hellenthal), Stefanie Seidler (Dahlem) und Rudolf Rüscher (Nettersheim).
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