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 |  |  |  | Kall, 02. April 2009
 |  | | Clemens Pick stimmt in Düsseldorf FÜR den Ausverkauf des Eifelwaldes
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|  |  | KREIS EUSKIRCHEN. Der geplante Waldverkauf in der Eifel hat eine weitere parlamentarische Hürde genommen. CDU und FDP stimmten gestern im Landtag einem Nachtragshaushalt zu, in dem 25 Millionen Euro als Einnahmen für die 2700 Hektar Fläche enthalten sind. Auch die beiden CDU-Abgeordneten aus dem Kreis Euskirchen, Clemens Pick und Rolf Seel, stimmten dem Nachtragshaushalt zu, gaben aber eine Persönliche Erklärung (Kasten) ab, in der sie sich gegen den Waldverkauf aussprechen. Den gesamten Nachtragshaushalt hätten sie nicht abgelehnt, weil es darin um das Konjunkturpaket - also auch um Millionen Euro für den Kreis Euskirchen - gegangen sei, so Seel. Harter Kritik der Grünen sieht sich CDU-Landratskandidat Pick dennoch ausgesetzt. „Es hat den Anschein, dass Herr Pick auf jeder Fahrt von der Eifel nach Düsseldorf eine Metamorphose vom Kritiker zum Befürworter des Staatswaldverkaufs durchmacht und umgekehrt. Parteiraison scheint wichtiger zu sein, als die Interessen der Menschen und des Eifelwaldes zu vertreten“, sagte Grünen-MdL Johannes Remmel.
Auch einem Änderungsantrag der Grünen, die Waldverkaufs-Einnahmen aus dem Nachtragshaushalt herauszunehmen, hatten Pick und Seel mit der CDU / FDP-Mehrheit abgelehnt. Zumindest hier hätte Pick Farbe bekennen können, ohne die Mehrheit zu ändern, so Remmel. „Der Änderungsantrag ist unseriös und nicht zustimmungsfähig, da kein Deckungsvorschlag unterbreitet wurde, so dass bei Zustimmung der gesamte Nachtragshaushalt nicht zustande gekommen wäre“, erklärte Pick und Seel unisono.
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