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 |  |  |  | Kall, 19. Juli 2009
 |  | | Uwe Schmitz: Landratskandidat der SPD
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|  |  | Kreis Euskirchen - Die Wähler aus Dahlem haben bei der Wahl für den Gemeinderat am Sonntag, 30. August, im Vergleich zu anderen Kommunen nur wenige Wahlmöglichkeiten. Bis Montagabend, 18 Uhr, als die Meldefrist für die Kommunalwahl ablief, lagen Wahlleiter Helmut Etten nur zwei Vorschläge für die Bürgermeisterwahl vor. Neben Amtsinhaber Reinhold Müller (CDU) kandidiert als einziger Herausforderer Hans-Michael Seidler (SPD). Diese beiden Bewerber traten schon vor fünf Jahren gegeneinander an. Damals erhielt Müller 80,1 Prozent, Seidler 19,9 Prozent.
CDU und SPD sind auch die beiden einzigen Parteien, die für die Gemeinderatswahl komplette Wahlvorschläge vorgelegt haben. Die Grünen, die bei der jüngsten Kommunalwahl in Dahlem noch 6,1 Prozent erzielten, reichten keinen Wahlvorschlag ein. Sie werden also im kommenden Gemeinderat definitiv nicht mehr vertreten sein. Der FDP gelang es nicht, genügend Bewerber für alle Wahlkreise zu finden. In einem der vier Bezirke im Hauptort Dahlem wird die FDP mangels Kandidat nicht auf dem Stimmzettel stehen.
In Euskirchen haben CDU, SPD, FDP, Bündnis 90 / Die Grünen und die Unabhängige Wählervereinigung jeweils alle 22 Wahlbezirke mit Direktbewerbern besetzt. Die Linke ist in elf Bezirken mit Kandidaten vertreten. Die Bürgermeisterwahl entscheidet sich zwischen Amtsinhaber Dr. Uwe Friedl (CDU), Martina Grundler (SPD) und Susanne Daniel (UWV).
In den 17 Wahlbezirken in Bad Münstereifel schicken jeweils CDU, SPD, FDP, die Grünen und die UWV ihre Kandidaten ins Rennen. Um das Bürgermeisteramt bewerben sich Amtsinhaber Alexander Büttner (CDU) und Michael Nücken, der gemeinsame Kandidat von SPD, FDP und UWV.
In Blankenheim kandidieren fünf Parteien für den Gemeinderat: CDU, UWV, SPD, Grüne und FDP. Bürgermeisterkandidaten gibt es an der Oberahr vier: Amtsinhaber Rolf Hartmann (parteilos), Hermann-Josef Wassong (CDU), Martin Croé (UWV) und Jürgen Mellinghoff (FDP).
Vier Parteien gehen bei der anstehenden Kommunalwahl in der Gemeinde Nettersheim ins Rennen: CDU, SPD, FDP und Unabhängigen Nettersheimer Alternative (UNA). Sie treten in allen zehn Wahlbezirken der Gemeinde an. Einziger Bürgermeisterkandidat für Nettersheim ist Amtsinhaber Wilfried Pracht (CDU).
Zwischen vier Bürgermeisterkandidaten haben die Schleidener am 30. August die Wahl. Neben dem parteilosen Amtsinhaber Ralf Hergarten bewerben sich Leo Jakobs (CDU), Wolfgang Heller (SPD) und Udo Meister (FDP). Das Spektrum der zugelassenen Parteien vergrößert sich um die Linkspartei. Ansonsten sind wieder die bekannten Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne und UWV gemeldet. CDU, SPD, FDP und Grüne haben für alle Wahlbezirke eigene Direktkandidaten aufgestellt, die UWV ist außer im Wahlbezirk 7 (Herhahn / Morsbach) ebenfalls in allen Bezirken mit eigenen Kandidaten vertreten. Die Linkspartei kandidiert direkt nur im Wahlbezirk Broich / Hähnchen.
In Hellenthal bewerben sich außer CDU, SPD, FDP, Grünen und UWV noch der Bürgerverein (BV) und die Linkspartei. Der BV, der einst als „Kanalpartei“ Furore gemacht hatte, war bei der letzten Wahl über einen Formfehler gestolpert und nicht zur Wahl zugelassen worden. Erstmals wird sich auch die Linkspartei bewerben. BV und Linke konnten nicht für alle Wahlbezirke Direktbewerber benennen. Als einziger Bürgermeisterkandidat tritt der parteilose Rudi Westerburg an.
In Mechernich bewerben sich Amtsinhaber Dr. Hans-Peter Schick (CDU), Wolfgang Weilerswist (SPD) und der Grüne Peter von Wilcken um den Bürgermeisterposten. Sechs Parteien kämpfen um Ratsmandate: CDU, SPD, FDP, Grüne, UWV und Linke haben ihre Unterlagen form- und fristgerecht eingereicht. Einen Einzelbewerber gibt es nicht. Johannes Klinkhammer holte 2004 als parteiloser Einzelkämpfer die Stimmenmehrheit in Vussem, Breitenbenden, Holzheim und Weiler am Berge. Der Ortsvorsteher von Vussem steht nun auf der Kandidatenliste der UWV.
Für den Chefsessel im Zülpicher Rathaus bewerben sich mit Amtsinhaber Albert Bergmann (CDU), SPD-Mann Serkan Lorenz, der als gemeinsamer Kandidat von SPD, UWV und Grünen antritt, Timm Fischer (JA) und Karl Teichmann (FDP) vier Politiker. Sieben Parteien wollen in den römerstädtischen Rat einziehen. CDU, SPD, JA, UWV, FDP und Grüne sind dort bereits vertreten. Die Partei „Die Linke“ tritt erstmals an. Einen Einzelkandidaten gibt es nur im Wahlbezirk 15 (Bürvenich, Eppenich, Langendorf). Dort tritt das SPD-Mitglied Wolfgang Hansen als Einzelkämpfer unter anderem gegen den Noch-Parteifreund Herbert Mäder an. Für Hansen bedeutet das den Ausschluss aus der SPD, wenn er sein Parteibuch nicht freiwillig abgibt.
In Weilerswist schicken CDU, SPD, FDP und Grüne in allen 17 Wahlbezirken Kandidaten für den Rat ins Rennen. Die Linke hat nur für die drei Vernicher Bezirke und drei Bezirke im Kernort Direktkandidaten aufgestellt. Auf den Posten des Bürgermeisters bewerben sich Amtsinhaber Armin Fuß (CDU) und Sozialdemokrat Peter Schlösser, der in der Vergangenheit bereits ehrenamtlicher Bürgermeister und Gemeindedirektor war.
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