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 |  |  |  | Kall, 18. August 2009
 |  | | Josef Mendel ist trotz seines kalendarischen Alters ein jung gebliebener und agiler Mann
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|  |  | | Vor Jahresfrist konnte J. Mendel die Sitzgruppe an der Lourdeskapelle einweihen
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|  |  | Der dekorative Brunnen in Keldenich steht zwar schon rund 15 Jahre, doch durch die unermüdliche Initiative des Ortsvorsteher Josef Mendel konnte die kleine, rund 900 Quadratmeter große Grünanlage durch eine Sitzstelle erweitert werden. Die weihte Mendel jetzt ein.
Er dankte den beiden ortsansässigen Bauunternehmen Willi May und Gerd Korinth für ihre Unterstützung. Froh war der Ortsvorsteher auch, dass jeder Verein mit einer Abordnung bei der Einweihung vertreten war. Auch die Anwohner waren zahlreich vertreten.
Er bat darum, den Tisch mit den Sitzgelegenheiten - alleine der Tisch kostet 500 Euro - pfleglich zu behandeln und in Ehren zu halten. Schließlich sei die Grünanlage ein „Ort der Kommunikation“.
Ein Wermutstropfen war für Mendel allerdings, dass „die Gemeinde Kall sich hauptsächlich um das Zentrum kümmert und die Außenorte außen vor bleiben“. Daher hatte er, um den Tisch zu bezahlen, das Sparbuch von „Unser Dorf soll schöner werden“ geplündert.
Bei der anschließenden Feier mit belegten Brötchen, Kuchen und Getränken erklärte der Ortsvorsteher: „Bei allem, was ich mache, steht der Mensch im Vordergrund.“
Froh ist er darüber, dass die Keldenicher fest zusammenhalten. Klar, dass er mit ihnen auch künftig zusammenarbeiten möchte. Ein Anwohner wies den Ortsvorsteher schließlich auf die „Raserkurve“ der abknickenden Vorfahrtsstraße, Ecke Römerstraße, hin und sagte: „Wenn wir auf unserer Terrasse sitzen, haben wir Angst, es könnte uns ein Raser erwischen, der die Kurve nicht schafft.“ (hi)
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