CDU greift uralte SPD-Vorschläge auf und verkauft sie als ihre Idee
Hauptschule muss endlich zur Gemeinschaftsschule weiter entwickelt werden
Die SPD-Kall ist der CDU im bildungspolitischen Denken um Jahre voraus
Kall - Ein Wahlergebnis von „30 Prozent plus“ strebt der Spitzenkandidat der Kaller SPD, Erhard Sohn, an. Für die nächste Legislaturperiode haben sich die Sozialdemokraten die Fortsetzung der bisher erfolgreichen Bemühungen für die Unterstützung junger Familien auf die Fahne geschrieben. Die vor zwei Jahren von der SPD geforderte Eigenheimzulage für Familien mit Kindern sei nun endlich beschlossene Sache, so Erhard Sohn.
Um den in Kall immer stärker erkennbar werdenden negativen Einflüssen des demographischen Wandels entgegenzuwirken, müsse man sich um die Ansiedlung junger Familien in Kall bemühen. Ein großes Thema für die SPD sei auch die kostenfreie Verpflegung der Kinder in den Kindergärten und Ganztagsschulen. SPD-Sozialexperte Karl Vermöhlen: „Wir müssen die Gemeinde Kall für junge Familien attraktiver machen.“ Die Einwohnerzahlen seien rückläufig und auf den Stand von 2002 gesunken.
Eine wichtige Forderung der SPD sei die Schaffung der Barrierefreiheit am Kaller Bahnhof. Der sei zwar schön umgestaltet worden, aber für Rollstuhlfahrer seien die Hindernisse spätestens am Bahnsteig unüberwindbar.
Eindeutig spricht sich die SPD gegen die derzeit in Kall diskutierte Ansiedlung eines Vollsortiment-Supermarktes im Industriegebiet aus. Die Stärkung und Sicherung des Gewerbes im Ortskern müsse weiterhin Priorität haben.