Gemeinde Kall tritt vom strittigen Vorkaufsrecht zurück
Damit wird Bestand Jugendwaldheim Urft gesichert
Rat korrigiert seine Entscheidung vom August
Kall kauft keinen Wald zurück und spart weit über eine Million Euro
Der Übernahme des am Jugendwaldheim gelegenen und von der Eifelwald GmbH gekauften NRW-Staatswaldes kam ohnehin nicht mehr in Frage, da die Eifelwald GmbH und die landesregierung NRW klar gemacht hatte, dass sie hiergegen auf dem Klageweg Widerstand leisten würde. Dies bestätigte auch der Allgemeine Vertreter des Landrates Poth, der bei der Sitzung anwesend war. "Und die Prozesskosten bleiben allein bei der Gemeinde Kall hängen", so Poth in der Sitzung.
Mit den Stimmen von SPD und FDP, gegen die CDU und die Stimme des Bürgermeisters sowie Enthaltung der GRÜNEN-Vertreterin wurde der Ankauf des Waldes im Kuttenbachtal abgelehnt. Der Bestand der Eifelsteiges ist im Vertrag mit der Eifelwald GmbH & Co KG (das ist der Erwerber und NICHT die Bofrost-Stiftung) bereits vertraglich festgelegt.
Da die Gemeinde Kall nun vollständig auf den Waldkauf verzichtet (was den Interessen der Eifelwald GmbH entspricht), dürfte es für den Bürgermeister leichter werden, u.a. den Zugang zum Hermann-Josef-Brunnen (gut 100 Meter vom Eifelsteig entfernt) zu verhandeln. Damit wurde er jedenfall vom Rat einstimmig beauftragt.