Trägerwechsel bei kommunalen Kindergärten sinnvoll?
Kolvenbach (CDU): "Milchmädchenrechnung", SPD: "Recht hat er."
SPD-Kall will Trägerschaft bei Gemeinde belassen
SPD-Kall: Kindergärten sollen in Trägerschaft der Gemeinde bleiben
Den Rest steuern Land und Kreis bei. Gibt eine Stadt die Trägerschaft ab, so spart die Stadt also 12 Prozent . Diese werden zu gleichen Teilen von Land und Kreis übernommen. Der Kreis aber legt seine Mehrausgaben in der Kreisumlage wiederum auf die Städte um.
Allerdings fallen für die Kommune Verwaltungskosten weg. Die aber stellt der neue private Träger der Stadt dann mit 5 Prozent in Rechnung. Im Endeffekt also bleibe den Kommunen kein großes Einsparpotenzial , so Kolvenbach.
Um für die Kommunen Anreize zu schaffen, ihre Kindergärten weiterhin selbst zu tragen, haben SPD und CDU im Kreistag vereinbart, den Städten in der kommenden Woche ein Angebot zu machen, bei dem der Kreis für diese Kommunen sechs Prozent der Betriebskosten der Kindergärten übernehme, wenn sie die Trägerschaft nicht abgeben.
Dies soll für ein Jahr gelten, um ausreichend Zeit für Diskussionen über das Thema „Kindergärten“ zu haben. (mjo)