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 |  |  |  | Kall, 28. März 2010 |
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Vor Ort muss man die in der Politik Verantwortlichen – und ist der Bürgermeister – immer wieder drängen, (in der Hauptschulfrage) endlich aktiv zu werden. Nachdem der Regierungspräsident es heftig abgelehnt hat, den schwarzen Peter für das Geeiere um den Schulentwicklungsplan im Südkreis zu übernehmen, wurde klar wer hier bremst: Die Bürgermeister waren es – und das nur, weil insbesondere die CDU-Bürgermeister auf keinen Fall vor dem 9. Mai, der Landtagswahl in NRW, Entscheidungen treffen wollten.
Diese Zeit fehlt nun den Hauptschulen. Bereits vor vielen Jahren hatten wir von der SPD die Weiterentwicklung der Hauptschule zur Verbundschule gefordert. Vor 10 Jahren war das richtig. Aber die Wahrheit ist auch: Heute ist es nicht mehr richtig eine Schulform zu fordern, die es weiter nicht im Schulgesetz gibt. Trotzdem werden Bürgermeister und die CDU in Kall nicht müde eine Verbundschule zu fordern. Man muss den Eindruck gewinnen, dass sie das nur machen, weil Sie wissen, dass das nicht kommt und dass sie so am alten 3gliedrigen System vor Ort festhalten können: ein System, das hier in NRW außer der CDU keiner mehr will. Um es klar zu sagen: Rot-Grün und auch die FDP wollen keine Hauptschule schließen, wie die CDU im Landtagswahlkampf zu plakatieren beabsichtigt. Wir wollen, dass die Hauptschulkinder und deren Lehrer in einem besseren System für bessere Bildungsergebnisse arbeiten können.
Wir wollten von der SPD wollten als erste einen Kunstrasenplatz – ja, das wäre sehr schön und wünschenswert - und wurde damals heftig von der CDU und dem Bürgermeister bekämpft. Wir stehen zu unserer Entscheidung des vergangenen Jahres. Allerdings war unser Sportplatzkonzept für Kall auch ein anderes, als das, was beschlossen wurde. Wir sind keine Traumtänzer, sondern Realisten: Nach derzeitiger Einschätzung stehen nach der vollzogenen Sanierung des Kaller Aschenplatzes für rd. 250000 €uro in den nächsten 2 oder 3 Jahren keine Finanzmittel zur Verfügung. Deshalb haben wir den Mut, uns zumindest auf Zeit davon zu verabschieden. Eine Kreditermächtigung für 2010 in Höhe von 100.000 €uro, wie sie CDU verschlägt, bringt uns bezogen auf eine Realisierung in bis 2012 keinen Schritt näher.
Einer Verlegung der Tafel aus diesem Gebäude in den Bauhof im Industriegebiet – wie von der CDU angeschnitten – stehen wir von der SPD äußerst skeptisch gegenüber. Der Standort im Industriegebiet ist abgelegen und bereitet nicht motorisierten Menschen Probleme. Hier gilt: Keine Entscheidung ohne oder gegen die Tafel.
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