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 |  |  |  | Kall, 04. Mai 2010
 |  | | GRÜNE werben bei der Erststimmenwahl für Uwe Schmitz
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|  |  | Da die Kandidatin der Grünen keine Chance sieht, ein Direktmandat zu errichten, während das bei Uwe Schmitz nicht gänzlich ausgeschlossen erscheint, setzt Kalnins darauf, eine möglichst starke Grünen-Fraktion im Landtag zu erreichen. Allerdings müsste schon ein Wunder geschehen, damit sie selbst mit Listenplatz 37 in den Landtag käme. Dann müssten die Grünen rund 20 Prozent der Stimmen erhalten, wovon sie nach allen Umfragen weit entfernt sind.
Von oben abgesegnet
Kalnins richtete den Blick darauf, dass die Wähler jetzt erstmals bei Landtagswahlen zwei Stimmen haben. Das, so die Grüne, ermögliche es, genau zu überlegen, welche Ziele man bei der Wahl verfolge. Wer Rot-Grün statt Schwarz-Gelb wolle, könne mit der Wahlempfehlung vom Dienstag das Ziel unterstützen. In die gleiche Richtung zielte auch Konias: „Stimmen-Splitting ist nichts anderes als eine intelligente Wahlentscheidung und ein Werkzeug gegen Schwarz-Gelb.“
Schmitz sieht die allgemeine landesweite Wechselstimmung im Kreis Euskirchen zusätzlich beflügelt durch die Probleme der CDU, die insbesondere bei der Kommunalwahl 2009 gnadenlos abgestraft worden war.
Zwar habe man schon länger über ein strategisches Bündnis mit den Grünen nachgedacht, sagte Schmitz, aber die Entscheidung sei erst am vergangenen Freitag gefallen. Und das sei keineswegs eine Lex Euskirchen: „Solche Empfehlungen gibt es auch anderswo, wenn es Sinn macht.“
Auch die Grünen holten sich „von oben“ den Segen. Konias: „Es gibt ein Votum vom Landesvorstand vom heutigen Tag. Das ist völlig konform.“ Nach der auch rechnerisch denkbaren Konstellation Rot-Rot-Grün befragt, sagte Schmitz: „Wir suchen die Auseinandersetzung mit den Linken, nicht die Zusammenarbeit. Wir wollen die Linken im Landtag verhindern.“
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